Unwort des Jahres – Berufsdemonstrant

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich möchte bitte als Unwort des Jahres “Berufsdemonstrant” vorschlagen. Das Wort “Beruf” setzt voraus das man für seine Tätigkeit bezahlt werden müsste. Viel mehr geht es jedoch bei Demonstrationen darum zu protestieren und sich eigenverantwortlich für eine Änderung zu entscheiden. Entlohnung würde bedeuten, dass man Fremdgesteuert ist und seine Tätigkeit auch aus finanziellem Anlass durchführt.

Das Wort Berufsdemonstrant ist mir übrigens zum ersten Mal bei Stuttgart 21 zu Ohren gekommen und ich finde es ungerechtfertigt Menschen mit Idealen durch einen finanziellen Zusatz abzuwerten.

Vielen Dank und viele liebe Grüße aus Neuss

SuddenGrey

Über suddengrey

Christina Herlitschka, Stellvertretende Vorsitzende der Piratenpartei NRW, 26, studiere Kommunikationsdesign mit dem Schwerpunkt Ökologie in Köln. Ich wohne in Neuss und lebe überall und nirgends. Stalkt mich gern auch auf www.twitter.com/SuddenGrey Fragt mich auf formspring.me/SuddenGrey
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Eine Antwort auf Unwort des Jahres – Berufsdemonstrant

  1. Silbermondschnitzer sagt:

    Wenn man sich denn schon an einem Wort stört, wäre es doch hilfreich gewesen, Alternativvorschläge zu unterbreiten.

    Ich hätte da einige Ideen:

    ° Permanentnörgler
    ° Allesablehner
    ° Fortschrittverweigerer
    ° Demonstrationsprofi
    ° Permanentdemonstrant

    Es ist sicher nur ein Zufall, dass ich keine Beiträge von Dir entdecken konnte, in denen keine CONTRA-Stimmung publiziert wurde, hmm!?
    Kleiner Tipp – das ist aber nur meine ganz persönliche Meinung:
    versuche doch mal einen anderen “Diskussions”stil.
    Versuche doch mal KONSTRUKTIVE Kritik zu üben.
    Konstruktiv = selbst entdeckte Mängel benennen und eigene Alternativen unterbreiten.

    Das würde – zumindest für mich – deutlich ehrlicher und authentischer wirken.
    Ich kann – hier und da – Deine Intention erkennen, denke aber, dass Du es Deinen Diskussionspartnern schwer bis unmöglich machst, sich mit Dir auf eine Diskussion einzulassen. Du klagst auf eine Art und Weise an, die Deinem Gegenüber vermittelt, dass Du nicht bereit bist, über Alternativen nachzudenken, bzw. sich auf einander zuzubewegen / einen Mittelweg einzustreben. Deine Meinung zählt, es ist die einzig richtige und werde Dir nicht folgt, ist nicht ganz gescheit, im Kopf…und u.U. sogar ein Rechter.

    Ich kann mich irren – dann tut es mir aufrichtig leid – aber so wirkt das, was ich bislang von Dir gelesen habe, auf mich.

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