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Nazis im Robbenpelz

Hallo liebe Leser, ich wollte euch meinen Lieblingsaufhänger für einen Artikel auf www.pro-deutschland.net nicht vorenthalten.

Pro Deutschland will künftig mehr Geld in Öffentlichkeitsarbeit als in Mitarbeiter investieren. Als Vorbild ziehen sie den positiven Ausgang des Minaretverbots in Köln heran, bei dem mehr Geld in PR investiert wurde. Auch Greenpeace wird als Vergleich herangezogen, ein Dauerauftrag von Pro Deutschland Fans soll die Kassen zum klingeln bringen, das hat schließlich auch schon anderswo geklappt.

Nun bin ich ja eine Servicekatze und möchte euch die erste Hälfte des Artikels ersparen, hier nun die Abschnitte die ich für wichtig halte:

“Konzentrieren wir uns also zunächst auf Berlin. Treiben wir unsere Kampagnen von einem Stadtteil in den nächsten: Einsatz von Direktwerbemitteln durch Verteilung an die Haushalte, Veranstaltungen mit Außenwirkung, Infostände, usw. – Nur auf die unmittelbare Präsenz in der Öffentlichkeit kommt es an!

Bitte werfen Sie einen Blick auf die wichtigste Internetseite, die „Greenpeace“ in deutscher Sprache veröffentlicht, das ist diese hier mit dem Spenden-Dauerauftrag! Die Organisation gibt an, 88 Prozent ihrer Einnahmen in die Öffentlichkeitsarbeit zu investieren. Nur 12 Prozent fließen demnach in Personalkosten, Verwaltung, usw. – Das wäre, falls es stimmt, eine sehr gute, gesunde Quote.

[...]

Auf Dauer werden mehr als 90 Prozent Quote für die reine Öffentlichkeitsarbeit zwar nicht zu halten sein. Aber der Wert wird auch in Zukunft – transparent und überprüfbar – oberhalb von 80 Prozent liegen. So haben wir eine Chance, uns erst in Berlin zu verankern und mit dem Sprung in den Landtag Nägel mit Köpfen zu machen: Pro Deutschland bleibt Bürgerbewegung mit Kampagnenfähigkeit, wird aber endlich auch zu einer parlamentarischen Kraft, die das Parteiengefüge umkrempelt.

Dann kommt Hamburg. Und danach mit Niedersachsen der erste Flächenstaat. (Anmerkung der SuddenGrey: Das klingt nach einer fiesen Drohung! Mein Haushaltstipp s.u.)

Wir müssen jetzt alle personellen und ökonomischen Kräfte auf Berlin konzentrieren. Bitte machen Sie mit in Berlin, falls Sie dazu die Möglichkeit haben! Und falls nicht: Bitte klicken Sie hier (PDF-Datei) und richten Sie für uns einen Dauerauftrag ein! Über solche Daueraufträge sind „Greenpeace“ und „Amnesty International“ groß geworden. Was denen für die Rettung der Pinguine in der Antarktis und die Aufhebung von Todesurteilen für Mörder in den USA und Drogenhändler in China recht ist, sollte uns für die Bewahrung Deutschlands billig sein.” (Anmerkung der SuddenGrey: Alle Links wurden aus Naziunfreundlichkeit entfernt)

So liebe Kinder! Was lernen wir daraus? Pro Deutschland wird in Zukunft auf Öffentlichkeitsarbeit setzen und ihre Plakate noch einen halben Meter höher hängen. Vielleicht auch mit Robbenbabys, man weiß es nicht.

Hier noch ein Haushaltstipp: Wandfarbe und Teleskopfarbroller sind sehr gut geeignet um überdurchschnittlich hohe Decken zu streichen und Flecken abzudecken.

NEU!!! Jetzt auch als Frühstücksbrettchen!!!